Trends in der Bankenberatung

Eine zweite Digitalisierungswelle hat Banken und Versicherungen erreicht. Norbert Gronau, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Universität Potsdam und Gründer von Potsdam Consulting, über die Veränderungen für die Branche und die Beratungshäuser, die Finanz- und Versicherungsinstitute beraten. Das Interview wurde mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung geführt.

Internationalisierung des Unternehmens mit ERP-Systemen

Der Aufbau ausländischer Fertigungsstandorte ist mit hohen Investitionen verbunden. Zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit dieser Auslandsstandorte muss sich die ERP-Struktur an die jeweilige Situation im entsprechenden Land oder der entsprechenden Kontinentalregion anpassen können. Potsdam Consulting hat in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam ein Verfahren für die Internationalisierung von ERP-Systemen entwickelt. Dabei wird, ausgehend von einer effizienten Analyse vorhandener ERP-Strukturen, im internationalen Anwendungsumfeld ein Zielmodell für die Aufteilung des ERP-Aufgabenumfangs ermittelt und gemäß den unternehmensindividuellen Anforderungen umgesetzt. Dabei werden die individuellen Wettbewerbsvorteile der jeweiligen Unternehmen berücksichtigt, um eine der jeweiligen Marktposition entsprechende und wirtschaftliche internationale ERP-Nutzung zu erreichen.

Auswahl von MES-Systemen: Vorgehen und Praxiserfahrungen

Viele Unternehmen haben heute neben den betriebswirtschaftlich planenden Funktionen im ERP-System einen Bedarf an schneller zeitnaher Generierung und Verwaltung von Ist-Daten aus dem Produktionsbereich. Typischerweise wird diese Aufgabe heutzutage von Manufacturing Execution Systemen (MES) wahrgenommen. Der folgende Beitrag beschreibt eine zielorientierte Vorgehensweise zur Auswahl von MES-Systemen und nennt Punkte, auf die neben einer funktionalen Abgrenzung der Systeme in der Praxis besonders zu achten ist.

ERP-Auswahl mittels RoI-Analyse – Risikoreduzierung und Nutzensteigerung

Die Auswahl eines neuen ERP-Systems ist mit einem hohen Risiko behaftet, das typischerweise erst in der Einführungsphase oder sogar erst im späteren Systembetrieb hinsichtlich der Schadenshöhe und seiner Auswirkungen deutlich wird. Gleichzeitig sind die meisten ERP-Systeme inzwischen aufgrund ihrer Technologie und Architektur in sehr hohem Maße anpassungsfähig, so dass kleinere Veränderungen an Funktionalität und Datenmodell in der Einführungsphase einfach vorgenommen werden können. Wesentliches Ziel der Auswahl ist es daher, das Risiko einer falschen Systemwahl zu reduzieren. Dieser Beitrag beschreibt, wie durch Fokussierung auf unternehmenstypische Funktionsmerkmale und durch Bewertung des wirtschaftlichen Nutzens ein neues ERP-System ausgewählt werden kann.

Mehr Anwenderzufriedenheit durch besseren ERP-Support

Die Wartungsorganisation, mit der der reibungslose ERP-Betrieb sichergestellt wird, hat einen erheblichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und Produktivität der im ERP-System abgebildeten Prozesse. Häufig bleibt dieser Bereich jedoch unbeachtet, obwohl massive Anzeichen auf eine sehr geringe Benutzerzufriedenheit schließen lassen. In diesem Beitrag werden häufige Gründe für Mängel der Wartungsorganisation aufgezeigt und ein Maßnahmenkatalog zur Beseitigung vorgeschlagen, der auf Erfahrungen aus Praxisprojekten basiert.

Zehn wirksame Methoden zur Steigerung der Produktivität

Ausgehend von einer Definition von Produktivität nennt dieser Beitrag Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung in der Fabrik. Anhand von Praxisbeispielen werden zehn Verbesserungspotenziale identifiziert und zu Handlungsempfehlungen zusammengefasst.

Bessere Geschäftsprozesse mit ERP-Systemen

Mängel in der Abbildung der Geschäftsprozesse im vorhandenen System sind häufig ein Grund, ein neues ERP-System einzuführen. Doch auch mit vorhandenen ERP-Systemen lassen sich Geschäftsprozessabläufe deutlich verbessern, wie zahlreiche Beispiele aus der Beratungspraxis des Autors zeigen. Aus diesem Grund wird in diesem Beitrag zunächst aufgezeigt, wie Geschäftsprozesse verbessert werden können, bevor die Rolle eines ERP-Systems dabei erläutert wird. Insbesondere wird der Frage nachgegangen, welche Möglichkeiten der Verbesserung der Geschäftsprozesse auch ohne Einführung eines neuen ERP-Systems bestehen.

Anpassungsfähig wie die Natur: So werden Organisationen wandlungsfähig

Anpassungsfähigkeit an Turbulenzen, die das Umfeld hervorbringt, ist im heutigen Wettbewerbsumfeld eine der wichtigsten Eigenschaften, über die Organisationen verfügen müssen. Doch wie werden geeignete Eigenschaften, die zu einer verbesserten Anpassungsfähigkeit führen, ermittelt und unternehmensspezifisch umgesetzt? Auf diese Fragen gibt dieser Beitrag eine Antwort.

Die Zeit ist reif: Ein neues ERP-Auswahlverfahren

Seit etwa 20 Jahren werden nach scheinbar bewährten Prinzipien ERP-Auswahlverfahren durchgeführt. Zahlreiche Berater haben sich etabliert und schwören auf die jeweils von ihnen favorisierte Art, ein neues ERP-System für ein Unternehmen oder eine öffentliche Einrichtung auszuwählen. Doch die Annahmen, unter denen früher Auswahlverfahren durchgeführt wurden, lassen sich kaum noch halten. Immer mehr Probleme treten mit Versprechungen auf, die von den Anbietern in der Auswahlphase gegeben werden und die dann zu erheblichen Kosten- und Zeitüberschreitungen in der Einführungsphase führen, weil sie sich als nicht stichhaltig erwiesen haben.

Best Practices bei der Einführung von ERP-Systemen

Während bei der ERP-Auswahl die Steigerung der Auswahlsicherheit das wesentliche Ziel darstellt, verfolgt die ERP-Einführung ein Zielbündel rund um die wirtschaftliche Abbildung der wertschöpfenden Geschäftsprozesse im neuen ERP-System. Dieser Beitrag beschreibt die einzelnen Aufgaben, die im Verlauf des Einführungsprozesses zu erfüllen sind, um eine erfolgreiche ERP-Einführung sicherzustellen. Dabei wird ein praxiserprobtes Vorgehensmodell verfolgt.

Category Management mit ERP-Systemen

Für Handelsunternehmen ist die Verwaltung und Pflege des kategorisierten Warenbestands eine der wichtigsten Aufgaben. Angesichts des zunehmenden Drucks durch Mehrkanalstrategien, zunehmender Verhandlungsmacht der Kunden und erodierender Margen im Geschäft mit Markenartikeln sind mehrdimensionale Anstrengungen erforderlich, um profitabel zu bleiben. Dieser Beitrag skizziert zunächst Ausgangssituation, Problemlösungsansätze und erzielte Resultate bei einem Elektronikunternehmen, bevor auf die Rolle des ERP-Systems im Category Management eingegangen wird.